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Flashen

Um einen Router in einen Freifunk-Ulm-Router zu verwandeln, wird eine Datei mit der Ulmer Freifunk-Firmware benötigt. Die Datei wird über die Weboberfläche des Routers als Softwareupdate eingespielt (="flashen").

Du benötigst dafür eine Steckdose, ein Netzwerkkabel und einen Computer (oder eben ein Notebook).

  • Lade Dir die Datei mit der Ulmer Freifunk-Firmware für Deinen Router herunter. Ist die Original-Software des Herstellers auf dem Gerät, wird eine der Dateien benötigt, die auf *-factory.bin enden. Außerdem muss die passende Datei für die entsprechende Hardwareversion des Routers genommen werden, da die Hersteller öfter die Hardware der Routermodelle ändern, um Kosten zu sparen. Die Hardwareversion ist fast immer auf der Rückseite des Routers oder der Verpackung zu finden, z.B. hinter der Modellbezeichnung oder unter dem Strichcode.

  • Trenne alle LAN und WLAN-Verbindungen Deines Computers, notiere Dir die Einstellungen der Netzwerkkarte und gib der Netzwerkkarte Deines Computers eine Adresse z.B. aus dem 0er Netzwerk (z.B. 192.168.0.2 mit Netzmaske 255.255.255.0).

  • Schließe den Router ans Stromnetz an und warte ca. 1 Minute bis er gebootet hat und betriebsbereit ist.

  • Verbinde Deinen Computer per Netzwerkkabel mit dem Router:


  • Öffne einen Browser, rufe die Admin-Seite (oft http://192.168.0.1/ ) auf und melde Dich mit den auf dem Router aufgedruckten Zugangsdaten am Router an.
    Der Zugangscode steht bei neuen Routern gerne auf der Rückseite. Oft ist es admin/admin oder das Passwortfeld bleibt leer.

  • Suche den Menüpunkt "Systemupgrade", "Update", "Firmwareupdate" oder "Aktualisierung". Bei TP-Link sieht das z.B. so aus:


  • Klicke zur Auswahl der am Anfang heruntergeladenen Freifunk-Firmware nun auf "Datei auswählen" (2) und navigiere im angezeigten Auswahlfenster zu der entsprechenden Datei. Wenn Du sie markiert hast, klicke auf "Öffnen" und das Auswahlfenster schließt sich.
    Um diesen Schritt abzuschließen, klicke nun auf "Upgrade" (3). Achte darauf, dass während des Vorgangs die Stromversorgung zum Gerät nicht unterbrochen wird. Nach einer letzten Rückfrage und der Bestätigung mit "OK" startet der Flash-Vorgang.


  • Nach Abschluss startet der Router neu. Man erkennt das daran, dass kurzzeitig alle LEDs aufblinken.


  • Da die Freifunk-Firmware einen anderen Adressbereich als zuvor nutzt, wird Dein Browser nun eine Fehlermeldung anzeigen. Kein Grund zur Panik - das ist völlig normal. Weiter geht es nun mit der Konfiguration Deines neuen Freifunk-Knotens.

Hilfestellung

Hat man sich vom Router komplett ausgesperrt, lässt sich der Router über den "Failsafe-Modus" zurücksetzen. Ist beim Flashen etwas schief gegangen, kann man mit etwas Lötarbeit den Router meist wieder zum Leben erwecken.

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